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Blog Re-Design

Es gibt sooo viele Möglichkeiten einen Blog oder eine Website zu gestalten und ich taste mich gerade erst richtig an ein eigenes Design Konzept heran. In meiner Ausbildung zur Bekleidungstechnischen Assistentin hatte ich die Möglichkeit grundlegende Funktionen von Adobe Illustrator und InDesign kennen zu lernen, die ich jetzt bei meiner Überarbeitung auch zum Einsatz gebracht habe.

Ich werde das Logo im Blog Header auch für meine Visitenkarten nutzen. Über die Seite Freepik kann man viele Vektor Grafiken, Hintergründe und Banner herunterladen und kaufen oder herunterladen und die Seite erwähnen, um sie kostenlos, sozusagen „royalty free“ zu benutzen. Ich habe mir einige zum Thema Vintage und Nähen runtergeladen und sie per Illustrator so manipuliert, dass sie in das Farbschema des Blogs passen. Dabei wollte ich es so einfach wie möglich halten, trotz der vielen Möglichkeiten.

Insgesamt bleibe ich nun bei den Farben Creme Weiß, Focoltone 3458 80% (also das lachs Rosa), und Focoltone 3460 (dunkel rot- braun).

Was sagt Ihr zum neuen Design? Gefällt es Euch? Kritik nehme ich gerne an. 🙂

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Schnittmuster Haul!

Hallooooo. 🙂

Momentan komme ich leider nur für die Berufsschule zum Nähen. Aber ich habe noch so viele Ideen. Da www.sewingpatterns.com einen Sale hatte (und damit auch auf den Seiten von McCalls, Butterick, etc.) habe ich mir mal ein paar neue Schnitte gegönnt. Alle Download Patterns haben nur noch $3,99 gekostet und da hab ich mich gleich mal eingedeckt. Umgerechnet waren das ca. 3,80 €

Ich habe mir 2 Kleider ausgesucht, 3 verschiedene Schnitte für Oberteile und Blusen, ein 60s Kostüm und die Cigarette / Capri Jeans als Fertig Schnitt von Gertie Hirsch landete auch noch in meinem Einkaufskörbchen.

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Mich erinnert dieses Kleid wirklich sehr ein Outfit aus Marvel’s Agent Carter.

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Diese Kombination erinnert mich sehr an die reizenden Damen der Madison Avenue.

Ich möchte zum Vintage Pledge dieses Jahr gerne auch einige Basics erschaffen, die gut zu Original Vintage Kleidung zu kombinieren sind. Deswegen habe ich mich für einige Oberteile und einen neuen Hosen Schnitt entschieden.

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Übrigens sind die Schnitte der „großen 3“, Butterick, McCalls + Simplicity, aber auch die von Vogue sowieso alle paar Wochen auf den jeweiligen Websites runtergesetzt. Kauft man sie auf den amerikanischen Seiten, oder eben bei http://www.sewingpatterns.com, sind die Schnitte nur auf englisch verfügbar. Bei Alfatex sind die Print Schnitte parallel mesit auch runtergesetzt und dann bekommt man selbst die sonst teureren Vogue Schnitte für 9.99€.

C.

 

 

 

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Fertig: meine bisherigen Näh Projekte

Auch wenn ich einige von den ersten Teilen, die ich genäht habe nicht mehr habe, weil die Passform doch nicht so toll war oder es schon einige Zeit her ist, möchte ich hier mal ein paar meiner fertigen Projekte zeigen.

Eines der ersten Stücke, die ich dann auch wirklich getragen habe, ist dieses süße Kleidchen. Mittlerweile habe ich es gespendet, da ich es nicht mehr so oft getragen habe und ich mich daran satt gesehen habe.

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Dieses Hemdkleidchen entsprang einem Buch von Gertie Hirsch. Der Stoff und die Knöpfe sind echt Vintage.

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Vobereitung Vintage Pledge 2016

Nachdem ich die letzten Tage das Bett hüten musste, wollte ich mich heute an eine kleine Vorauswahl zum Vintage Pledge begeben. Auch ich habe im Laufe der letzten Jahre einiges an „Wanna Do’s“ gesammelt. Dazu zählen nicht nur meterweise Stoff, sondern auch viele Schnittmuster. Heute habe ich mich dazu entschieden diese drei aus meinem Bestand in den nächsten zwölf Monaten auf jedenfall umzusetzen.

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Sew Alongs

Dieses Jahr möchte ich auch endlich mal ein wenig mehr für mich nähen. Oftmals bin ich einfach zu faul nach der Berufsschule noch was zu machen. Auf zahlrreichen Blogs sehe ich aber die tollen Arbeiten, die bei Sew Alongs enstehen.

Durch die Gruppe „We sew Retro“ bei Facebook bin ich auf „The Vintage Pledge“ aufmerksam geworden. Von A Stitching Odyssey gibt es bereits seit 2 Jahren eine neuartige Sew Along Veranstaltung namens „The Vintage Pledge“. Alle, die Lust haben teilzunehmen, fertigen ein Näh- oder Strickobjekt nach einem Original oder Reproduktions Schnittmuster, das ihnen gefällt. Dabei ist es einem völlig überlassen, ob es sich um Kleidung oder Wohntextilien handelt. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Vintage Vibe der Sache. Jeder kann mitmachen und seine Ergebnisse in Social Media mit dem #VintagePledge versehen und ein Foto pro Projekt auf der dafür angelegten Pinwand bei Pinterest hochladen. Es sind mehrere Projekte durchaus möglich – ganz wie man mag und Zeit und Lust hat! Nach einem Jahr wird aus allen Teilnehmern sogar ein Gewinner gezogen.

Ich habe mir dieses Projekt ausgesucht, weil ich mich dann selbst nicht so unter Zeitdruck setze. Ich weiß zwar, dass auch bei anderen Sew Along Projekten eigentlich alles meiner Entscheidung unterliegt, aber ich denke so kann ich mich da ein wenig rantasten und sehen wie andere Leute ihre gehorteten Schnitte und Materialien einsetzen. Ich möchte viel mehr für meine eigene Garderobe nähen und denke so gibt es noch mehr Motivation sich dann doch mal die Zeit zu nehmen. Denn davon habe ich eigentlich viel und solange das so ist, möchte ich sie auch nutzen. Ich habe mir noch kein festes Ziel gesetzt, wäre aber froh mindestens zwei meiner Vintage Repro Schnitte umzusetzen. Wenn ich mich für die Schnitte entschieden habe, zeige ich sie euch sehr gerne auch hier vor ab!

Gerade entsteht nebenbei der „Fitted Cardigan“ aus Gerties Casual Buch in leuchtendem Lila. Bilder folgen – hoffentlich! – morgen! 😉

 

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Vintage Casual!

Und neue Motivation. Ich habe heute ein neues bzw. altes Nährprojekt fertig gestellt. Sozusagen ein UFO. Es ist ein kurzärmeliges Shirt aus Gertie Hirsch’s Buch zum Thema Vintage Casual Wear. Anbei ein Foto. 😉

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Ich möchte dieses Jahr meine Prüfung erfogreich ablegen. Mich für das Studium an der FH einschreiben. Und ich würde gerne in der Zwischenzeit anfangen Nähkurse zu geben. Um dem ganzen aber auch eine Online Erscheinung zu geben, habe ich damals den Blog veröffentlicht. Leider war mir klar, dass ich, sobald ich anfange unregelmäßig am Blog zu arbeiten, dazu neigen werde selten bzw. noch seltener daran zu arbeiten. The Cherry Dollface hat dieses Jahr auch mit einem Blog gestartet und sich vorgenommen 2016 jeden Tag zu posten. Auch wenn es nur kleine Beiträge sind. Und genau daran nehme ich mir jetzt ein Beispiel. Ich habe bereits ein paar Abonnenten und bin mir bewusst, dass diese wahrscheinlich schon längst mehr Content erwartet haben. Ich möchte ab heute die nächsten 4 Wochen jeden Tag, zumindest einen kleinen Beitrag raussenden. Ich habe bereits zu Anfang einige Themen eingeplant und eigentlich hält mich nur die Trägheit davon ab, die Texte zu vervollständigen und hochzuladen.

Heute besiege ich die Trägheit. Ich habe mein erstes Jersey Projekt überhaupt erfolgreich abgeschlossen. Eine Bereicherung für meinen Casual Vintage Style erschaffen. Ich habe einen Beitrag geteilt. Und ich werde gleich endlich mal zur zweiten Theorie Stunde gehen, denn den Führerschein habe ich mir dieses Jahr auch noch vorgenommen.

Ich wünsche einen ebenso produktiven oder unproduktiven Tag, denn das muss auch mal sein!

 

 

 

 

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Die 50er Jahre Mode, Kontext und Charakteristika

Es war still hier… genau das, was ich nicht wollte. Leider wird es zum Ende des (Schul-) Jahres immer sehr stressig. Und vor Weihnachten melde ich mich dann mal mit einem kleinen Text zurück, der die Mode und den Kontext der 50er Jahre ein wenig beleuchtet. Ich habe diesen Text unter den oben genannten Aspekten geschrieben, ursprünglich für meinen Gestaltungs Unterricht.

Viel Vergnügen. 😉

Typisch für den 50er Jahre Stil sind heute vor allem Petticoats und roter Lippenstift. Schaut man allerdings modisch gesehen genauer hin, dann gibt es viel mehr zu entdecken als die Retro-Kleider, die man heute als „50er“ Jahre Mode kennt und präsentiert bekommt.

Nach dem zweiten Weltkrieg begann man wieder in die Normalität zurückzukehren. Frauen auf der ganzen Welt mussten zuvor in Fabriken arbeiten und zuhause den Platz des Familienoberhauptes einnehmen. Nach dem Krieg hingegen mussten sie oft in die klassische Klischee Rollen Verteilung zurück kehren. Die (Ehe-)Frau hatte gut auszusehen und wenn sie kein Modeltyp war musste sie eben besonders penibel auf ihr Äußeres achten. Kindererziehung, Haushalt und die Pflege ihrer Erscheinung waren die Hauptaufgaben der Frauen.

Man konnte als weibliche Person schnell in Verruf geraten, wenn man sich zu freizügig und freigeistig gab. Selbstbewusste junge Frauen waren eher nicht in der Gesellschaft erwünscht. Nur langsam konnten Frauen sich beruflich durchsetzen. Oftmals hatten sie nur Sekretärinnen oder Assistentinnen Jobs und mit wenig Vorbildung auch kaum Aussichten auf Beförderungen, zumal sie auch – sofern sie verheiratet waren, dazu bestimmt waren Kinder zu bekommen und somit zwangsläufig beruflich ausschieden. Die arbeitende Mutter wurde damals nur selten gesehen.

Christian Dior brachte 1947 die von der Vogue als „New Line“ betitelte, neue Silhouette auf. Schmale Taillen und meterweise Stoff verschlingende ausgestellte Tellerröcke mit entsprechendem Unterbau suggerierten einen neuen Zeitgeist in Sachen Mode. Der Krieg war vorbei und wer es sich leisten konnte zeigt seinen Wohlstand mit teuren und üppig verwendeten Stoffen. Die benötigte Leibwäsche, um derartig geschnittene Jacken und Röcke tragen zu können lässt auch einen Rückschluss auf die Rolle der Frauen zu. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verschwindet das Korsett nahezu vollständig aus den Schränken der Frauen und sie können sich freier bewegen, ihre Attitüde hatte sich, beeinflusst durch Kriege und Entbehrungen, aber auch technische Neuerungen, verändert. Dior hingegen führt das Korsett wieder ein. Es wird benötigt um die schwindelerregend engen und die Silhouette formenden Kreationen des Couturiers tragen zu können.

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